Damme, Stadt, Kirchstraße 8, St. Mariä Himmelfahrt
Katholische neugotische Backsteinbasilika. Erbaut 1861-1864 von Johann Bernhard Hensen. Eingestellter Westturm mit spitzbogig umrahmten Eingangsportal, Blendbögen im Tympanon und durch einen gemauerten Mittelpfeiler geteilte Eingangstür. An den Turmecken sich nach oben staffelnde Strebepfeiler, die neugotischen Kaffgesimse als Geschossgesimse ausgebildet. Spitzbogige Sandstein-Maßwerkfenster im Obergeschoss des Turmes, darüber jeweils zwei schmale, hohe Fenster und Schallluken unter Bogenfries. Abgeknickter, kupfergedeckter Spitzhelm. An der Westfassade zudem zwei flankierende Nebeneingänge unter zweibahnigen Maßwerkfenstern. Das Kirchenschiff mit Querhaus mittig erhöht, mit Buntglas-Maßwerkfenstern belichteter Obergaden, deutlich niedriger abgesetzte Seitenschiffe. Strebepfeiler Polygonal geschlossener Chor mit Vorjoch, hohen Buntglas-Maßwerkfenstern, Altar und Seitenaltären im Osten, der First und Innenraumhöhe dem Hauptschiff und Querhaus entsprechend. Im Inneren weit gespanntes Kreuzrippengewölbe im Hochschiff, die farblich akzentuierten Dienste im Obergaden als Bündelwandpfeiler ausgebildet, enden in runden gedrungenen Säulen. Die Gewölbeflächen sind schmucklos hell geputzt. Spitzbogige Arkaden zwischen Haupt- und Seitenschiffen. Der bauzeitliche Hochaltar in den 1970er Jahren zerstört. Weitere neugotische Einrichtung in den 1970er Jahren entfernt, konnte jedoch in den 1990er Jahren wiederbeschafft und in die Kirche zurückgeführt werden.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Damme
- Adresse
- Kirchstraße 8
- Gemarkung
- Damme
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)