Cuxhaven, Stadt, Döser Seedeich
Große Fortanlage von 1869/70 auf der nördlich vorgeschobenen Landzunge bei Döse. Leicht unregelmäßiger fünfeckiger Grundriss ("Deutsches Einheitsfort"), umschlossen von einer Grabenanlage, Zugang über eine Brücke an der Südostseite. Die in die Flanken und die stumpfwinklige Front eingebauten Wallkasematten nahmen die Kriegsunterkünfte der Besatzung und die Munitionsmagazine auf. Diese in Backstein aufgeführten ältesten Bauten, deren Räume teilweise mit Tonnen-, teilweise mit Kreuzgratgewölben gedeckt sind, zeigen an der dem Innenhof zugewandten Seite eine schlichte architektonische Gestaltung mit stichbogigen Tür- und Fensteröffnungen. 1885-87 Verstärkung des Forts durch den Bau der Mitteltraverse in den Innenhof hinein, Feuerleitstände schon zu diesem Zeitpunkt in Beton hergestellt, wie darüber hinaus dann auch die späteren Ergänzungen bis hin zu den Betonbunkerbauten aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Döse
- Adresse
- Döser Seedeich
- Gemarkung
- Döse
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)