Celle, Stadt, Westerceller Vorstadt, Gruppe baulicher Anlagen
Der heutige Ortsteil Neuenhäusen entwickelte sich ab der Mitte des 17. Jahrhunderts als "Westerceller Vorstadt" auf Erlass des Herzogs Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg, der mit seinem Hof 1665 von Hannover in das Celler Schloss umzog, was mit einem gesteigerten Platzbedarf für Hofbedienstete und Soldaten einherging, die die ersten Anwohner in Neuenhäusen waren. Neben den Wohnbauten wurde 1690 ein Friedhof angelegt sowie wenig später auch eine Schule und eine Kapelle. Neuenhäusen entwickelte sich so zu einer bevorzugten Wohngegend. 1869 wurde Neuenhäusen als Ortsteil nach Celle eingemeindet. Der erhaltene Baubestand entstammt vielfach noch dem 17. Jahrhundert, bauliche Ergänzungen stammen aus dem 18. bis zum 20. Jahrhundert.
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)