Celle, Stadt, Landgestüt Celle, Gruppe baulicher Anlagen
Das Königliche Landgestüt Celle wurde 1735 durch den hannoverschen Kurfürsten und britischen König Georg II. gegründet und ab 1827 am heutigen Standort ausgebaut. Es befindet sich auf einem großen Areal zwischen der Spörckenstraße im Südosten, der Straße "Alte Grenze" im Südwesten und der Jägerstraße im Norden. Im Mittelpunkt der großzügigen Anlage steht die große Reithalle, die zwischen 1838 und 1842 gebaut wurde. Nordöstlich hiervon liegt der später angelegte ovale Paradeplatz, der im Südosten und Nordwesten von zwei parallel laufenden großen Stallgebäuden von 1857 und 1905 flankiert wird. Es gibt weitere Ställe, eine Scheune und eine Remise auf dem weitläufigen Gelände. Im Nordosten durchfließt die Fuhse das Landgestüt. Die hierüber führende genietete Brücke von 1863 gehört ebenso zur Gruppe baulicher Anlagen wie die beiden nördlich der Fuhse liegenden Gebäude des Jägerstalls von 1888 und die erste Fachwerk-Reithalle des Landgestüts, die das Gelände zur Jägerstraße abschließen. Auf dem Areal befinden sich auch zahlreiche Koppeln, Wege und Höfe, zum Teil mit altem Pflaster, sowie alter Baumbestand.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Celle
- Gemarkung
- Celle
ÖPNV in der Nähe
- Celle Bahnhofstraße · 610 m
- Celle Schwedenbrücke · 246 m
- Celle Planckstraße · 306 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)