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Celle, Stadt, Kirchstraße

Friedhof · Einzeldenkmal · Celle, Stadt

Der Neuenhäuser Friedhof besteht aus einem großen Gelände nördlich und westlich der Kirche, das sich fast bis zur Schackstraße zieht. Der Friedhof wurde 1690 angelegt und mehrfach erweitert. Bestattet sind hier auch Mitglieder der reformierten Gemeinde, auch zahlreiche Hugenotten, und ebenso Katholiken.
Die Anlage unterteilt sich dabei in den größeren Nordbereich und das im Süden, westlich der Kirche liegende, so genannte "Adelsfeld", das aus 127 mit einschaligen Backsteinwänden gemauerten Grabkammern besteht, die nach oben mit einer Sandsteinfassung abschließen, auf die eine Sandsteinplatte als Abgedeckung gelegt ist. Durch eingefügte Eisenbänder waren auch zwei Bestattungen in einer Kammer möglich. Sämtliche Grabkammern liegen in strenger Ost-West-Ausrichtung. Die Grabkammern entstammen dem 18. bis 20. Jahrhundert und dienten der Bestattung von Celler Adeligen.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Celle
Adresse
Kirchstraße
Gemarkung
Celle

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)