Celle, Stadt, Im Kreise 24
Giebelständiger dreigeschossiger Fachwerkbau mit Backsteinausfachung, unter Satteldach in Ziegeldeckung. Errichtet über Sandsteinsockel, Straßenfassade dreifach leicht vorkragend mit als Profil ausgestalteten Gebälk. Symmetrischer Fachwerkaufbau mit gekuppelten Ständern und einer verputzten Ausfachung. Errichtet wohl um 1700 als Wohnhaus, später als Gemeindehaus und ab 1835 als jüdische Schule genutzt. Im Erdgeschoss befanden sich die Schulräume (heute Museumsräume), in den Obergeschossen befanden sich Wohnräume, die wechselhaft vom Vorsänger, Schächter und Rabbiner bewohnt wurden. In der Verlängerung der Diele befindet sich der ursprüngliche Hauptzugang zur Synagoge, im Obergeschoss zur Frauenempore. Über dem Hauptzugang befindet sich eine hebräische Inschrift (übers.“ Dies ist das Tor zum Ewigen, Gerechte mögen (werden) darin (dadurch) Eingang finden“)
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Celle
- Adresse
- Im Kreise 24
- Gemarkung
- Celle
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)