Celle, Stadt, Herzogin-Eleonore-Allee, Französischer Garten
Südlich der Stadt und des Schlosses von Celle, jenseits des Stadtgrabens gelegener Park, dessen Anfänge wohl bis in das 15. Jahrhundert zurückreichen. In den Jahren 1695/96 wurde eine doppelreihige Lindenallee gepflanzt und gab dem einst geometrisch angelegten Lust- und Nutzgarten der Celler Herzöge eine bis heute bestehende dominante Mittelachse in Ost-West-Richtung. Ab 1772 sind einige Gartenpartien im neuen englischen Stil durch den Gartenbaumeister G.F. Krantz umgestaltet worden, zu dieser Zeit bekam auch das westlich gelegene Teichgeviert seine endgültige runde Form. Rund fünfzig Jahre später, ab 1821, legte der hannoversche Hofgärtner H.L. Wendland Pläne zur schrittweisen Umgestaltung in einen Landschaftspark vor, die aber erst ab 1848 durch den Garteninspektor Christian Schaumburg realisiert wurden. Der Garten kann über drei Zugangstore betreten werden: über das um 1880 erbaute Nordtor, das Westtor aus dem 17. Jahrhundert und das Osttor aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Eine um 1880 erbaute Stahlträgerbrücke führt über den Stadtgraben. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde im Osten ein Kinderspielplatz angelegt, im Westen ein kleiner Rosengarten.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Celle
- Adresse
- Herzogin-Eleonore-Allee
- Gemarkung
- Celle
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)