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Celle, Stadt, Berggartenstraße 17

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Celle, Stadt

Eingeschossiger villenartiger verputzter und unterkellerter Massivbau unter ausgebautem Satteldach mit Pfannendeckung. Bauzeitliche Fenster durchweg erhalten; zwei Fassadenerker, Zierschornsteine und die Haustürrahmung aus dunklen Klinkern; Putzgesimse; schmiedeeiserne Zierteile. Bauzeitliche Grundrisse vollständig erhalten; ebenso erhalten die handwerklich und gestalterisch qualitätvolle wandfeste Innenausstattung. Erbaut 1927/28 durch den hannoverschen Architekten Karl Paul Schmidt für den Rechtsanwalt Hans Ferge und seine Frau Elfriede an der im Hehlentorgebiet vom Celler Bürgertum bevorzugten Villenstraße Berggartenstraße. Ausführung: Baufirma Welge & Bergen, Celle. Der Entwurf für die Gartengestaltung stammte vom hannoverschen Landschaftsarchitekten Wilhelm Hübotter: Das Haus steht gartenseitig auf einem umlaufenden Terrassensockel, der von einem Pflanzbeet mit Bruchsteintrockenmauerwerk eingefasst ist. (Die von Hübotter 1931 entworfene Pergola nicht erhalten.) Von den Gliederungen der ursprünglichen Gartengestaltung ist außerdem nur noch das rechteckige Bassin der Erbauungszeit erhalten.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Celle
Adresse
Berggartenstraße 17
Gemarkung
Celle

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)