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Celle, Stadt, Berggartenstraße 15

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Celle, Stadt

Giebelständiger eingeschossiger freistehender Bau, unter Kurzwalm-Mansarddach in Ziegeldeckung; in Mischbauweise: im Erdgeschoss Massivbau mit Putzfassaden über hohem Putzsockel, die hohen Dachgiebel in Fachwerk mit Brustwalm und Geschossvorkragung. Der Bau zählt zu den kleineren Villen in der Berggartenstraße, gestalterisch ähnlich anmutend wie Nummer 19. Die Straßenfront geprägt durch ein links asymmetrisch angeordnetes, von Holzpilastern gerahmtes, breites "bay window", das den Hauptwohnraum belichtet. Hinter den auffällig kleinen Frontfenstern rechtsseitig verbirgt sich das im Grundriss ungewöhnlich angeordnete Treppenhaus. Die Fenster der Straßenfassade größtenteils bauzeitlich erhalten. An der nördlichen Traufseite Eingangsvorbau mit Freitreppe. Vor der gartenseitigen Fassade angehobenes Terrain. Im Inneren weitgehend erhaltene Grundrissstruktur der Erbauungszeit; zahlreiche bauzeitliche Türen mit Rahmen und Beschlägen, im Obergeschoss einige ältere hölzerne Wandverkleidungen erhalten. Treppe vom Erdgeschoss bis in den Spitzbogen mit schmalen Geländerbalustern sowie Zieranfänger-Pfosten im Erdgeschoss. Erbaut 1910 durch den Celler Architekten Otto Haesler.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Celle
Adresse
Berggartenstraße 15
Gemarkung
Celle

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)