Bückeburg, Stadt, Herminenstraße 23, Neues Palais
Im Mittelpunkt einer großen Parkanlage zwischen Georgstraße und Herminenstraße gelegener zweigeschossiger Sandsteinmassivbau unter Walmdach. Weitgehend symmetrischer schlossartiger Aufbau mit Mittelrisalit, eingeschossigem Altan und arkadenartiger Eingangsportikus an der Nordseite. Südseitig Mittelrisalit mit Terrasse über großzügiger Treppenanlage. Von der Symmetrie abweichende Ecklösungen wie der Rundturm an der Nordwestecke. Reicher Bauschmuck im Stil der Weserrenaissance. Repräsentative Treppenanlage und wandfeste Innenausstattung zum Teil erhalten, wie Deckengemälde, Stuck und aufwändig gestaltete Kamine. Erbaut 1894-1896 für Hermine Fürstinmutter zu Schaumburg-Lippe durch den hannoverschen Architekten Hermann Schaedtler (1857-1931). An der Innenausstattung waren bekannte hannoversche Künstler wie Oscar Wichtendahl (1860-1933), Gustav Koken (1850-1910), Ernst Pasqual Jordan (1858-1924) und Heinrich Mittag (1859-1920) beteiligt. Seit 1960 als Schulgebäude genutzt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Bückeburg
- Adresse
- Herminenstraße 23a
- Gemarkung
- Bückeburg
ÖPNV in der Nähe
- Bückeburg Georgstraße · 179 m
- Bückeburg Herminenstraße · 288 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)