Bockenem, Stadt, Wohnhäuser, Stobenstraße, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die nordwestlich des historischen Stadtzentrums gelegene Stobenstraße besticht durch ihre einheitliche, beidseitige, traufständige Blockrandbebauung mit vorwiegend zweigeschossigen Fachwerkhäusern. Die Neubebauung nach dem Stadtbrand 1847 nimmt vermutlich Bezug auf die landwirtschaftliche Tradition der Ackerbürgerstadt, da Neubauten der südlichen Stobenstraße 1 a, 2, 3, 5, 7 und 8 sowie der nördlichen Seite Stobenstraße 12, 14, 18 und 19 Quereinfahrten besitzen und wohl als Ackerbürgerhäuser funktionierten. Auffallend sind auch die zurückgesetzten Eingänge mit kleiner, einläufiger Treppe in der südlichen Stobenstraße 1, 2, 4, 6, 9, 10 und in der nördlichen Stobenstraße 11, 13, 15, 16, 17, 20 und 21. Alternierend rhythmisieren Toreinfahrten und zurückgesetzte Eingänge das Straßenbild. Zum Abschluß der Stobenstraße im Osten ist das Fachwerkhaus Nr. 21 mit Zwerchhaus eine Besonderheit und bildet das städtebauliche Pendant zum dreigeschossigen, straßenbildprägenden Speicher gegenüber, den ebenfalls ein Zwerchhaus krönt. Auch das dreigeschossige Hotel in der Stobenstraße 4 ist in der ansonsten zweigeschossigen Bebauung augenfällig.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Bockenem
- Adresse
- Stobenstraße
- Gemarkung
- Bockenem
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)