Dorfmark, St. Martin
Rechteckiger Saalbau mit 3/8-Chorschluss, über einem verputzten Backsteinsockel aus Feldsteinmauerwerk errichtet, unter Halbwalmdach in Ziegeldeckung. Mit breiten Rundbogenfenstern und einzlenen runden Öffnungen. Erbaut 1708 (i). Im Inneren überfangen mit einer flachen Segmentbogentonne mit frei liegenden Zugbalken aus Eiche, die 1767 nachgerüstet wurden. Im 19. Jahrhundert die umlaufenden Emporen ergänzt, Bemalung 1880/81 durch den hannoverschen Maler Hermann Schaper, ältere Ausstattung (spätgotische Reliefs eines Schnitzaltars von 1479, der neugotische Aufbau 1880 nach Entwurf von Conrad Wilhelm Hase durch den hannoverschen Bildhauer Dreyer ergänzt; Messingtaufbecken von 1465 (i) mit vier nach demselben Model gegossenen männlichen Trägerfiguren; Altarbibel von 1610; Kruzifix des 17. Jahrhunderts) überkommen, Triumphbalken und Kreuz stammen aus dem 19. Jahrhundert. 1860 wurde im Norden an Stelle eines älteren Fachwerkbaus die steinerne Sakristei angebaut, 1909-10 ergänzte man im Westen die ebenfalls steinerne eingeschossige Eingangshalle mit Pultdach.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Dorfmark
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)