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Bad Fallingbostel, Michelsenstraße 1, Forsthaus

Wohnhaus · Einzeldenkmal · Bad Fallingbostel, Stadt

Traufständig zur Michelsenstraße angeordneter langgestreckter eingeschossiger Fachwerkbau mit Backsteinausfachung und Halbwalmdach in Ziegeldeckung. Giebel vorkragend über gerundeten Balkenköpfen, dazwischen gerundete Füllhölzer. Es handelt sich um das ehemalige Forsthaus, das als typischer Zweiständerbau mit Wohn- und Wirtschaftsteil um 1700 auf einer großen Hofstelle nördlich der Böhme errichtet wurde. Von der Oberförsterei Fallingbostel wurde u.a. der Staatsforst Lieth verwaltet, der eine wichtige Einnahmequelle war. Das ehemalige Wohn-/Wirtschaftsgebäude wurde bereits im 19. Jahrhundert zum reinen Wohnhaus umgestaltet und erweitert, hinzu kam eine einseitige durchgehende Kübbung an der Westseite, während auf der Ostseite im Bereich der Traufe noch die alten profilierten Deckenbalkenköpfe sichtbar sind. Die umfangreichen Ländereien des ehemaligen Forsthauses um die Soltauer Straße wurden zwischen 1920 und 1936 als Bauland aufgeteilt.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Fallingbostel
Adresse
Michelsenstraße 1
Gemarkung
Fallingbostel

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)