Städtische Wallanlagen Alfeld
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die Reste der Alfelder Wallanlage umschließen die Altstadt jenseits der einstigen Stadtmauer im Norden und Osten der Stadt zwischen der Ravenstraße im Nordwesten und dem Warnewehr unweit des ehemaligen Hörsumer Tors im Südosten. Ab 1905 wurden auf dem Gebiet der einstigen Stadtbefestigung nördlich der einstigen Brauerei unter Einbeziehung der bereits im 19. Jahrhundert geschaffenen Wallpromenade die so genannten Oberen Anlagen mit variantenreichen Gehölzen und Rasenpartien, Teichen, Blumenbeeten und breiten, „in gefälligen Windungen“ verlaufenden Wegen angelegt. Sie sind 1925 und erneut 1939/40 um die Unteren Anlagen nach Norden und Nordwesten erweitert worden. Die Grünanlage auf den einstigen Fortifikationen der Stadt werden vom teilweise verrohrten Flüsschens Warne durchflossen. Nach einem verheerenden Hochwasser im Februar 1946 sind die gärtnerischen Anlagen bis 1950 wieder hergestellt und ab 2003 in Teilen neugestaltet worden.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Alfeld (Leine), Nr. 10
- Gemarkung
- Alfeld (Leine)
- Baujahr
- 1905
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)