Manfred Kohrs
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- 1316636704
Manfred Kohrs (* 24. Januar 1957 in Hannover) ist ein deutscher Ökonom, Künstler und Tätowierer. Während das Magazin Kunstleben Berlin festhält, dass Kohrs bereits Anfang der 1970er Jahre gemeinsam mit Timm Ulrichs und Horst Streckenbach die Absicht verfolgte, Tätowierung und Kunst miteinander zu verbinden, ordnet ihn der Schriftsteller Paul-Henri Campbell in einer biografischen Publikation als prägenden Akteur der Modernisierung der damaligen Szene ein.
Medienberichte spiegelten diesen künstlerischen Anspruch früh wider; so porträtierte ihn die hannoversche Wochenzeitung NaNa im Jahr 1982 unter dem Titel „Er versteht seine Arbeit als Kunst“. In diesem Kontext gründete Kohrs 1977 die erste Vereinigung deutscher Tätowier-Künstler mit dem Ziel, das Handwerk organisatorisch von einer rein gewerblichen Einordnung abzugrenzen. Als Mentee des Frankfurter Tätowierers Horst Streckenbach war er an der Weiterentwicklung von Rotations-Tätowiermaschinen sowie an der frühen Fertigung von Barbell-Piercings mit Innengewinde beteiligt. Seit 1997 bekleidet Kohrs den Vorstandsvorsitz des von ihm initiierten Instituts für deutsche Tätowier-Geschichte.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kohrs (Wikipedia-Autoren, CC BY-SA 4.0, Stand: 22.08.2026)