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Karsten Wolkenhauer

1966 · Geistliche

GND-Nr.
1277374775

Karsten Wolkenhauer (* 20. August 1966 in Northeim, Niedersachsen) ist ein evangelischer Theologe und seit 2025 Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Karsten Wolkenhauer wuchs in Herzberg am Harz auf. Er studierte evangelische Theologie an der Kirchlichen Hochschule Berlin und der Universität Heidelberg. Nach dem Studium war er als Unternehmens- und Personalberater tätig, arbeitete ab 2012 in Berlin-Niederschöneweide als Gemeindetheologe und übernahm ohne Ordination eine halbe Pfarrstelle. Von 2013 bis 2015 war er im Kirchenamt der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Hannover Referent des Präsidiums der Synode der EKD. Im Jahre 2018 fand Karsten Wolkenhauers Ordination im Dom St. Nikolai im pommerschen Greifswald statt. Danach war er Pastor in Demmin, Vanselow und Siedenbrünzow und engagierte sich dort in der Aufarbeitung des Massensuizids nach dem Einmarsch der sowjetischen Truppen im Jahre 1945 („Demminer Trauertuch“). Von 2021 bis 2022 versah er die Pfarrstelle im Ostseebad Timmendorfer Strand, übernahm bis 2024 auch Vertretungsdienste in der Propstei Lauenburg sowie im Kirchenkreis Berlin Nord-Ost. Im Jahre 2024 wurde Wolkenhauer Pfarrer in Berlin-Nikolassee. Noch im selben Jahr wählte ihn die Synode der Evangelischen Landeskirche Anhalts in einer Sondersitzung zum Kirchenpräsidenten der Landeskirche in der Nachfolge des altersbedingt ausgeschiedenen Joachim Liebig. Am 29. März 2025 wurde Karsten Wolkenhauer in sein neues Amt in einem Festgottesdienst in der St.-Jakobs-Kirche in Köthen in sein Amt eingeführt. Wolkenhauer ist engagiert in der Nagelkreuzgemeinschaft, im Johanniterorden und in internationalen Fachgesellschaften für Predigtlehre und Liturgie. Anne Gidion, die jetzige Bevollmächtigte des Rates der EKD bei der Bundesrepublik Deutschland und der Europäischen Union, ist mit Wolkenhauer, Vater von drei erwachsenen Kindern, verheiratet. Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karsten_Wolkenhauer (Wikipedia-Autoren, CC BY-SA 4.0, Stand: 22.08.2026)