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Hannover, Stadt, Großer Kolonnenweg 37, Herschelgymnasium

Bildung und Forschung ➔ Schulgebäude ➔ Gymnasium · Einzeldenkmal · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Das Herschelgymnasium wurde zwischen 1963 und 1964 durch die Architekten Harald Leonhardt und Arno Bayer errichtet. Der Gebäudekomplex setzt sich aus kubischen, dezentralen Baukörpern von unterschiedlicher Größe zusammen. Die Gebäude sind überwiegend zweigeschossig. Die dreigeschossige Aula am Ostende des Komplexes dominiert die Baugruppe. Die Klassenräume sind in zweigeschossigen, kreuzförmig angelegten Gebäuden verteilt. Die fachbezogenen Räume und die Verwaltung sind in einem zweibündigen Haus untergebracht. Die Außenkonstruktion und die Hallen sind als Mauerwerksbau mit Stahlbetonskelett ausgeführt. Alle Innenwände in Sichtbeton und Klinker. Im Foyer Hohlkammerdecke, im Saal Akustikdecke aus kleinteiligen, pyramidenartig zusammengesetzten dreiecksförmigen Betonplatten. Fenster, Oberlichter und Türblätter aus Holz. Fußböden mit schwarzen Kunststeinplatten. Die Decke der Aula besteht aus pyramidenartig gefalteten Stahlbetonelementen. Bestuhlung, Parkett, Rollos und Technik sind bauzeitlich. Kunst am Bau in Form von reliefierten Betonplatten als Wand und Decke. Sporthalle mit Klinkerwänden und Holzverkleidung, Stahlbetonstützenraster im Bereich der Längsfassaden. Im Übergang zur Sporthalle wurde nachträglich, noch vor 1979 ein Zwischenbau („Affenhaus“) errichtet. Durch den Anbau eines Lehrerzimmers an den Verwaltungstrakt wurde ein Innenhof geschaffen. Außenanlagen weitgehend aus Betonelementen und Plattenbelag.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Bothfeld
Adresse
Großer Kolonnenweg 37
Gemarkung
Bothfeld

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)