Hannover, Loebensteinstraße 42, Villa Ebeling
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Freistehendes, zweigeschossiges, steinsichtiges Villengebäude unter bewegtem Walmdach in Ziegeldeckung mit mehreren Zwerchhäusern. Phantasievolle bildhafte Fassadengestaltung (Drachen, Fabeltiere, Ranken, Flechtmuster) unter Einsatz verschiedenster Materialien und Farben (Sandstein, Granit, Marmor). Vollunterkellert. Eckgrundstück mit originaler Sandsteinmauer und schmiedeeiserner Einfriedung; Überreste der alten Bäume, Brunnen und Reste der alten Wagenremise mit Stall. Ursprüngliche Aufteilung mit der Hausmeisterwohnung im Sockelgeschoss, den Wohn- und Repräsentationsräumen sowie Küche im erhöhten Erdgeschoss und Bad und Schlafräumen im ersten Obergeschoss, erschlossen über eine große Halle mit offener Marmortreppe vom Sockel- ins Erdgeschoss und Holztreppe vom Erd- ins Obergeschoss. Dachgeschoss zeitgenössisch für Dienstbotenräume genutzt. Errichtet für den Bergbaudirektor Georg Ebeling durch den hannoverschen Architekten Ferdinand Eichwede in den Jahren 1903 bis 1904 (i), dabei stammen sämtliche Einzelheiten (Entwurf der Einfriedung, des Brunnens, der Gebäude, Entwurf der kompletten Ausstattung des Hauses, die sich größtenteils erhalten hat) von Eichwede.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- Loebensteinstraße 42
- Gemarkung
- Hannover
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)