Hannover, Landeshauptstadt, Wohnviertel um die Gabelsbergerstraße, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Weitgehend zeitgleich nach 1900 erbautes Wohnquartier südlich des Moltkeplatzes mit viergeschossigen, verputzten Wohnhäusern, deren stark plastisch bewegte, überwiegend mit Jugendstilornamenten geschmückte und durch Erker und Balkone gegliederte Fassaden sowie Dachlandschaften mit Zwerchhäusern und Dachhäuschen das Straßenbild prägen. Das Innere des Quartiers wird von der Slicher-, Stromeyer-, Gabelsberger- und Harnischstraße relativ gleichmäßig erschlossen. Diese vergleichsweise kurzen Straßenabschnitte münden versetzt ineinander, so dass durchlaufende Achsen und daraus folgender Durchgangsverkehr vermieden werden und ein ruhiges Wohnquartier entstand. Passend zur Nutzung ziehen sich beidseitig der Straßen Vorgärten mit ihren oft bauzeitlichen Einfriedungen entlang, die den Raum zwischen den Hausfronten erweitern und eine Grünzone schaffen. Lediglich die Blockränder sind bebaut, die jeweils umschlossenen Innenhöfe sind bis heute weitgehend unbebaut und begrünt.
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ÖPNV in der Nähe
- Hannover Jakobi-/Voßstraße · 147 m
- Hannover Moltkeplatz · 201 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)