Hannover, Landeshauptstadt, Wohnsiedlung Südstadt, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Zusammenhängender und vom Stadtbaurat Karl Elkart ab 1926 einheitlich geplanter Siedlungsbereich mit vier- bis fünfgeschossiger Blockrandbebauung mit Klinkerverblendung und Satteldächern zwischen dem Bertha-von-Suttner-Platz und dem Altenbekener Damm, der sich sowohl durch die Bebauungsplanung als auch das einheitliche Material trotz der Entwürfe diverser Architekten zu einem einheitlichen Ganzen zusammenschließt. Zwei siebengeschossige Bauten mit Flachdach, die sorgfältig in die umgebende Bebauung eingebunden sind, stellen am Bertha-von-Suttner-Platz eine Torsituation zur zentralen Achse der Stresemannallee her. Die Blockinnenbereiche sind weitgehend von Bebauung freigehalten und begrünt, ebenso der als Stadtplatz gestaltete und bepflanzte dreieckige Bertha-von-Suttner-Platz. Auch die Straßenzüge mit ihren von niedrigen Mauern eingefriedeten Vorgärten und der die Stresemannallee prägenden Platanenallee betonen den einheitlichen Charakter des Wohnviertels. Abwechslung in die meist horizontal gegliederten Klinkerfassaden bringen Zierverbände, flache Risalite, expressionistische, mehrere Geschosse übergreifende Dreieckserker und vertikale Fensterbänder, spitzbogige Elemente, Terrakottafiguren und gelegentlich auch Werksteineinfassungen an Fenstern und Türen. Im südlichen Bereich der Siedlungsbebauung entstand 1929-31 zwischen Heinrich-Heine-Straße und Altenbekener Damm ein von Baumreihen und Rasenflächen gerahmter Schulkomplex mit Turnhalle.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Bahnhof Bismarckstr. · 443 m
- Hannover Stresemannallee · 230 m
- Hannover Heinrich-Heine-Straße · 238 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)