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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhausgruppe Im Moore/Asternstraße, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Eine Arrondierung des Straßennetzes um die Lutherkirche erfolgte in den neunziger Jahren des 19. Jh. Die Straße Im Moore wurde 1892 um das Teilstück zwischen Asternstraße und Hahnenstraße verlängert. Auch eine Zeilenbebauung des südlichen Teilstücks geschah erst nach dieser Zeit. Der älteste noch vorhandene Bau ist das freistehende, villenartige Miethaus Im Moore 24 von 1881, das mit umzäuntem Vorgarten aus der Straßenfluchtlinie zurückgesetzt ist. Nach Norden schließen sich geschlossene Hauszeilen reich ornamentierter Putzbauten der Zeit um 1900 an (Im Moore 25, 27, 28, ..., 34, 36). Eine Ausnahme bilden nur die beiden südlichen Eckbauten an der Asternstraße, die die Backsteinfront dieser Querstraße fortsetzen. Im Gegensatz zu den Bauten der Asternstraße sind die 4 1/2-geschossigen Miethäuser Im Moore durch die breiten Vorgärten, die Vor- und Dachausbauten, stark gegliederte Fassaden und durch die prächtigen figürlichen und ornamentalen Stuckverzierungen von aufwendigerer Gestaltung und höherem repräsentativem Anspruch. In die traditionellen renaissancistischen, barocken und gotisierenden Elemente mischen sich neuere Formen der Jugendstil-Ornamentik.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)