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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhausbebauung Yorckstraße, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Geschlossene viergeschossige Bebauung der östlich der Bödekerstraße axial auf die Dreifaltigkeitskirche ausgerichteten Yorckstraße und der Straße Auf dem Lärchenberge. Die mit Kopfsteinpflasterung versehene Yorckstraße wurde als breite Wohnstraße mit Vorgärten angelegt. Die originalen Einfriedigungen haben sich teilweise erhalten. Trotz der großen Unterschiede im Dekor schaffen die Bauten einen geschlossen wirkenden Straßenraum durch ähnliche Gestaltungsweise der Baukörper. Die einheitliche Höhe der Trauflinie wird durch Zwerchhäuser durchbrochen, altanartige Vorbauten springen aus der Fluchtlinie hervor, das Erdgeschoss wird mit einem quaderimitierenden Putzsockel als Sockelgeschoß betont. Die viergeschossigen Miethäuser erstrecken sich rückwärtig auf die Grundstücke und bieten großzügige Geschosswohnungen für gehobene Ansprüche. Es überwiegen Backsteinbauten, die einerseits in der Bautradition der Hannoverschen Schule stehen und gotische Formen zeigen, andererseits auch renaissancistische Putzgliederungen aufweisen, meist in Verbindung mit einem quaderimitierenden Putzsockel im Erdgeschosses. Die unmittelbar nördlich anschließende Straße Auf dem Lärchenberge, eine alte Wegführung aus der Zeit der Gartenvorstadt, ist ebenfalls mit viergeschossigen Mietshäusern bebaut, die teils florale Jugendstilfassaden aufweisen. Sie sind jedoch aufgrund der Enge der Straße flacher gehalten und springen im Gegensatz zur Bebauung der Yorckstraße nicht oder nur wenig aus der Baufluchtlinie heraus.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)