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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Lichtenbergplatz, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Direkt am Lichtenbergplatz liegen acht Parzellen: je zwei zusammenhängende auf der Südost- und Nordwestseite (Nr. 1, 2; 5, 6) und je zwei Einzelgrundstücke auf der Nordost- und Südwestseite (Nr. 3, 4; 7, 8). Die Bebauung setzte 1889 mit dem Eckhaus südlich der Gartenallee ein (Nr. 2) und wurde 1900 abgeschlossen (Nr. 5, 6). Es handelt sich um viergeschossige, meist zweispännige Mietwohnhäuser mit ausgebautem Dachgeschoss; bis auf Nr. 1 haben alle im Erdgeschoss Läden oder Lokale. Die Baukörper reichen mit Erkern und Balkonen in den Platzraum, Ausbauten beleben die Dachzonen. Als Fassadenmaterial herrscht roter Verblendziegel mit Putzgliederung im von Weserrenaissance und Barock beeinflussten Stil des späten 19. Jh. vor. Der Dekor umfasst sowohl figürliche als auch pflanzliche Motive und trägt entscheidend zur Plastizität der Fassaden bei. Lediglich das ältere Haus Nr. 2 weicht durch eine gelbe Verblendziegelfassade mit roten Zierbändern und Formsteinen ab, deren Elemente an die Hannoversche Bauschule erinnern.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Linden
Gemarkung
Linden

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)