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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Küchengarten, Gruppe baulicher Anlagen

Wohnungsbau ➔ Wohnblock · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Den Platz am Küchengarten nordwestlich begrenzende Blockbebauung aus viergeschossigen Klinkerbauten mit plastischem Schmuck aus Keramik. Während die flächigen Fronten an Fösse- (8-12) und Limmerstraße (3-5) - hier allerdings ein Versprung als Anschluss an die ältere Fluchtlinie - lediglich eine differenzierte Horizontalgliederung zeigen (leider wurden die alten Sprossenfenster ersetzt), weisen gesteigerte Plastizität u. a. durch kielförmige Erker an den Gebäudeecken, kastenförmige Dachhäuser und reichere Gestaltung den annähernd symmetrischen Abschnitt zum Platz (Fössestraße 4-6) als Hauptfassade aus. Hier gleichen fünf über dem Gurtgesims knapp vortretende Kompartimente mit Drillingsfenstern und dazugehörige hochrechteckige figürliche Reliefplatten die horizontale Wirkung der verkröpften Gesimse aus. An den drei mittleren Feldern unter den Dachhäusern verstärken kubistische Dekorplatten in den Brüstungsfeldern die Vertikale. Diese vergleichsweise zierliche Fassade, deren ganzer Reichtum sich erst in der Nähe erschließt (die Reliefs stammen möglicherweise von Vierthaler), wird heute teilweise von vorgestellter Bebauung verdeckt. Von der alten Möblierung des Platzes hat sich auf der gegenüberliegenden Seite der Limmerstraße eine etwa 1927 aufgestellte Normaluhr (Entwurf Elkart) erhalten.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Linden
Gemarkung
Linden

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)