Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Körtingstraße, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Geschlossene Bebauung der Körtingstraße mit viergeschossigen Wohnhäusern von vier und sechs Achsen, von denen die mittleren als risalitartige fünfgeschossige Abschnitte zumeist mit giebelartiger Bekrönung vorspringen. Das Fassadenmaterial besteht aus gelbem oder rotem Klinker. Reicher, teils stark plastischer Putzdekor belebt die Wandflächen, das sockelartige Erdgeschoss wird durch eine strenge Bänderrustika betont. Die Formen des Putzdekors sind der Barock- und Renaissance-Baukunst entlehnt und in der für das späte 19. Jahrhundert charakteristischen Manier für die Wohnhausarchitektur umgestaltet. Die Vorgärten mit ihren zum Großteil erhaltenen schmiedeeisernen Zäunen prägen das Straßenbild. Funktional zugeordnet sind teilweise Kutscherhäuser als Hinterbebauung. Zusammen mit der Lister Meile und In der Steinriede ist die Körtingstraße seit den späten siebziger Jahren für den Verkehr gesperrt und als Fußgängerzone gestaltet. Gerade der Körtingstraße bekam diese Veränderung, die den intimen und geschlossenen Raumeindruck unterstützt, besonders gut.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Flüggestraße · 108 m
- Hannover Wedekindstraße · 222 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)