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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Kochstraße, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Mitte der neunziger Jahre erfolgte die Bebauung des nördlichen Abschnitts der Straße (Nr. 4-11 und 12-18) und der angrenzenden Parzellen in der Elisen- (Nr. 2,4,6) und Ottenstraße (Nr. 1,3). Auf beiden Seiten entstanden geschlossene Zeilen (zwei Häuser inzwischen abgerissen) und parallel dazu, getrennt durch einen Hof je eine geschlossene Hinterhauszeile aus viergeschossigen, zweispännigen Wohngebäuden z. T. mit ausgebautem Dach. Während die Vorderhäuser - um ihren Tauschwert zu steigern - mit durchaus respektablen neorenaissancistischen bzw. gotisierenden Putz- und Verblendziegelfassaden versehen wurden und mit den Nachbargebäuden der Elisen- und Ottenstraße das von großer Einheitlichkeit und „Gediegenheit“ geprägte, der Öffentlichkeit zugewandte Bild des Spekulationsbaus zeigen (vgl. z. B. Wittekind- und Dieckbornstraße), fehlt den nur den Nutzern sichtbaren Rückfronten und Hinterhäusern jegliche freundliche Ausstattung; die Kehrseite des Spekulationsbaus verdeutlicht sich heute besonders auf den Höfen der westlichen Straßenseite: Einfachbauweise ohne architektonischen Anspruch, Abstand zur anschließenden Hinterhauszeile an der Stärkestraße von vier Metern.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Linden
Gemarkung
Linden

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)