Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Im Moore 16, 18, 20, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Aus der heterogenen Bebauung des südlichen Teils der Straße Im Moore hebt sich der um 1913 entstandene viergeschossige Miethausblock Im Moore 16, 18 (Architekten Jürgens & Mencke) straßenseitig durch anspruchsvolle Architektur in dunklem Klinker ab. Ein vorspringender giebelständiger Quertrakt und der traufständige Bauteil umschließen rückwärtig einen Innenhof und bilden mit verputzten Hinterhäusern (16A, 18A) ein geschlossenes Karree. Der Straßenfront wurde um 1933 ein in Material und Baugestaltung hervorragend eingepasster Baukörper angefügt (Nr. 20), der die vorspringende Giebelständigkeit aufnimmt und die Anlage im Sinne eines grundsätzlich symmetrischen Aufbaus abschließt. Die lebensgroße Darstellung des Bergarbeiters im Giebel erinnert an die ehemals dort ansässige Kohlenhandlung.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Lilienstraße · 243 m
- Hannover Kopernikusstraße · 329 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)