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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Gellertstraße/Kirchwender Straße, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Westlich des ehemaligen St. Vinzenz-Stiftes und der St. Elisabeth-Kirche gelegene Gruppe von Wohnbauten, die im Laufe der 1858 begonnenen Besiedlung des Stadtteils Zoo im Bereich Kirchwender Straße und Gellertstraße bis um 1900 entstanden sind. Von den Häusern der frühen Entwicklungsphase ist nur noch das Wohnhaus Kirchwender Straße 16 erhalten. Der kleine zweigeschossige Putzbau mit dem mittigen Zwerchhaus und Rundbogenfenstern verdeutlicht in seiner schlichten Architektur die Beziehung der ersten Bauten zur damals benachbarten Hannoverschen Eisengießerei auf dem Gelände zwischen Gellertstraße und Leisewitzstraße. Die weitere Aufsiedlung folgte von den siebziger Jahren bis zur Jahrhundertwende. Die überwiegend dreigeschossigen Gebäude reichen von spätklassizistischen und renaissancistischen Backsteinbauten über einfache Putzbauten bis zu anspruchsvolleren mit reichem Stuckdekor. Von besonderer städtebaulicher Bedeutung ist am südlichen Straßenabschluss die Platzsituation, an der der Treffpunkt der Kirchwender Straße, Gellertstraße und Leisewitzstraße von den betonten Eckbauten (Kirchwender Straße 23, Gellertstraße 50, 57) gefasst wird. Besonders hervorgehoben sind an allen drei Gebäuden die zum Platz orientierten und mit figürlichem und ornamentalem Schmuck versehenen Eckerker.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)