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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Friedrich-Ebert-Platz, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Wohnsiedlung (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die vom Spar- und Bauverein Hannover ausgeführten Bauten am Friedrich-Ebert-Platzes zwischen Ricklinger Stadtweg und Friedrich-Ebert-Straße entstanden 1927 bis 1929 nach Entwürfen der Architekten Adolf Haro und F.W. Schick. Der Platz wird im Norden von einer geschlossenen Zeilenbebauung eingefasst, im Osten schiebt sich der Block Ricklinger Stadtweg/Heinrich-Meister-Allee in den Platz hinein und lässt zur nördlichen Zeile nur eine schmale Durchfahrt zum Ricklinger Stadtweg frei. Der südliche, leicht konkav geschwungene Platzrand wird von den zwei Schmalseiten der Baublöcke zwischen Heinrich-Meister-Allee, Bebelstraße und Friedrich-Ebert-Straße gebildet. Alle Gebäude sind ausschließlich in Klinker ausgeführt; viergeschossige Bauten mit Walmdächern sind vorherrschend. Eine Ausnahme bildet der Mittelbau der Nordseite, der in Form eines Risalits aus der Bauflucht vorspringt, fünf Geschosse aufweist und durch ein eigenes Walmdach abgeschlossen ist (Nr. 12). Die Einmündungen der Seitenstraßen sind durch Vorziehen aus der Bauflucht, Arkadengänge, Dreieckserker oder besonderen Dekor deutlich markiert. Die Gebäude der nördlichen Platzfront sind mit breiteren Erkern in gleichmäßigen Abständen rhythmisch betont (Nr. 2-18). Die Mittelachse von Nr. 12, die das Treppenhaus aufnimmt, besitzt eine pilasterartige Verzierung aus Klinkermustern. Zickzackbänder aus Klinkern in der Fensterzone sind ebenso markantes Merkmal der gesamten Platzbebauung wie die Rundbogenfenster in den Erdgeschossen. Die Platzanlage ist heute überwiegend als gepflasterte Fläche gestaltet, die durch kleine Grünflächen und Beete aufgelockert wird. Der „Fischbrunnen“ kennzeichnet die Mitte des Freibereichs.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Ricklingen
Gemarkung
Ricklingen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)