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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Ferdinand-Wallbrecht-Straße 1-36, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die Ferdinand-Wallbrecht-Straße erstreckt sich in Verlängerung der ab 1890 bebauten Bödekerstraße vom Lister Platz nach Nordwesten und führt deren Breite und die beidseitige Baumbepflanzung fort. Der Bereich zwischen Lister Platz im Süden und Moltkeplatz im Norden ist ab 1899 einheitlich mit vier- bis viereinhalbgeschossigen Mietwohnhäusern mit hohem Sockelgeschoss in Zeilenbauweise bebaut worden. Die Fassaden werden durch Zwerchgiebel, Erker und Balkone, Fensterrahmungen und profilierte Gesimse rhythmisiert und prägen durch Wiederholungen von Gliederungen und Dekor in Jugendstil-, Neoklassizismus- und Neobarockformen das Bild der Straße und des Viertels als gutbürgerliches Wohnquartier der Zeit um und nach 1900. Die Eckbauten an den Straßeneinmündungen sind durch Türme oder Giebelstellungen besonders hervorgehoben. Alle Häuser enthielten herrschaftliche Großwohnungen mit sechs bis acht Zimmern sowie Dienstbotenkammern und erstrecken sich mit Flügelanbauten rückwärtig auf die Grundstücke.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)