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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Borgentrickstraße/Ziegelstraße, Gruppe baulicher Anlagen

Siedlungswesen ➔ Häusergruppe · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die Borgentrickstraße sollte in der ursprünglichen Planung die Fiedelerstraße mit der Hildesheimer Straße verbinden, wurde jedoch nur bis zur Ziegelstraße ausgebaut. Mit Ausnahme von Nr. 14 wurde die Bebauung erst am Ende der 1920er Jahre ausgeführt. Es entstanden drei- bis viergeschossige Wohnbauten, zum Teil mit Läden im Erdgeschoss. Eine herausragende architektonische Lösung einer Straßenecke gelang mit den Gebäuden Borgentrickstraße 9, 11, 13 und Ziegelstraße 4, 6. Die identischen viergeschossigen Putzbauten Borgentrickstraße 9, 11 und Ziegelstraße 4 sind durch Geschossgesimse und Fugenschnitt in den Balkonen und gerundeten Erkern horizontal betont. Der Eckbau Borgentrickstraße 13/Ziegelstraße 6 setzt dagegen eine deutliche Vertikalstruktur, die durch dreieckige, bis zum Hauptgesims im dritten Obergeschoss durchlaufende Vorlagen und die hohen Giebel gesteigert wird. Der zur „negativen“ Ecke symmetrisch gestaltete Klinkerbau ist mit beiden Flügeln über die Vorgärten der Nachbarbebauung hinaus in den Straßenraum hineingezogen, während der eingeschossige Ladenbau wieder um Vorgartenbreite zurückversetzt ist. Die Beziehungen zwischen Hauptflügeln, Ladenteil und Nachbarbauten erzeugen das besondere Spannungsverhältnis dieser Eckgestaltung.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Döhren
Gemarkung
Döhren

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)