Hannover, Landeshauptstadt, Wohnhäuser Bethlehemstraße, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Die Bethlehemstraße ist die mittlere der drei parallelen Straßen, mit denen der Bethlehemplatz an den Kötnerholzweg und den Schmuckplatz (Ahlemer-, Velberstraße) angebunden ist. Vorherrschend ist der Typ der sechsachsigen Fassade mit betontem Mittelabschnitt, der sich in der Dachzone als vierachsiges, meist waagrecht abgeschlossenes Zwerchhaus fortsetzt. Das Material ist Verblendziegel und/oder Putz. An einzelnen Fassaden sind Einflüsse der hannoverschen Backsteinarchitektur erkennbar (z.B. Nr. 1, 3, 9), das an anderen auf den Mittelteil reduziert und mit einem nüchternen „Putzrahmen“ umgeben ist (z.B. Nr. 5, 7). Gegenüber finden sich reine Putzfronten mit hochgerückten vertikalen geschossübergreifenden Gliederungselementen, flachen, sparsamen Ornamenten der schmückenden Fensterverdachungen. Die vermutlich etwas späteren Bauten (Nr. 21, 20) sind etwas reicher gehalten und leiten durch das Schmuckrepertoir (Nr. 21) oder die Ausstattung mit Balkon/Erker vor allem aber durch das trichterartige leichte Zurückweichen der Flucht die Bebauung des Platzes ein.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Linden
- Gemarkung
- Linden
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Leinaustraße · 209 m
- Hannover Kötnerholzweg · 311 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)