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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnblock Spannhagengarten, Gruppe baulicher Anlagen

Wohnblock · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Der Wohnhofkomplex Spannhagengarten aus viergeschossigen, verputzten Wohnhäusern in Blockrandbebauung mit hohen, durch Aufbauten belebten Mansarddächern auf unregelmäßigem fünfseitigem Grundriss wird rundum von Straßen begrenzt. Die jeweils als eine Einheit behandelten, aus der Fluchtlinie zurückgesetzten Flügel verbinden turmartig gestaltete, vorspringende Ecken. Die beiden Hauptfassaden mit ihrer mittigen Einfahrt und der repräsentativen neoklassizistischen Gliederung liegen nach Westen zur Dahn- und nach Süden zur Podbielskistraße. Durch diese und eine weitere Einfahrt im Norden erreicht man den weiten begrünten Innenhof mit den Hauseingängen. Verglichen mit den Straßenfronten wirken die durch Erker und Dachform gegliederten Hofseiten dank der vielen Loggien belebt und geöffnet, zugleich sind sie gegen den Lärm und Staub der Straße abgeschirmt. An den Straßenfassaden beschränkt sich der Bauschmuck auf wenige, dem Neoklassizismus entlehnte Architekturformen, vignettenähnliche, applizierte Stuckteile und einige Basreliefs, die Hofseiten weisen kaum Baudekor auf. Die erst 1927-31 im Nordosten ergänzten Wohnhäuser Spannhagengarten 3-6 sind in ihrer Fassadengestaltung deutlich schlichter.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Klein-Buchholz
Gemarkung
Klein-Buchholz

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)