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Hannover, Landeshauptstadt, Wohnblock An der Tiefenriede, Gruppe baulicher Anlagen

Wohnblock · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Bereits in den Jahren 1911-13 hatte die Hannoversche Wohnungsgenossenschaft begonnen, Teilbereiche des Wohnblocks An der Tiefenriede, Engelhardstraße, Mendelssohnstraße und Heinrich-Heine-Straße zu bebauen. Es entstanden im östlichen Abschnitt drei- bis viergeschossige Putzbauten mit einfachen neoklassizistischen Elementen. Teilbereiche sind durch Vorgärten von der Straße getrennt. Erst Ende der zwanziger Jahre wird der Baublock auf der Westseite durch andere Baugenossenschaften vollendet. Die neuen Gebäude gehören zu den wenigen Putzbauten der Zeit in der Südstadt. Die Eingänge und die Flächen neben den Fenstern sind mit Ziersetzungen aus Klinkern von der übrigen glatten Fassade abgehoben. Besonders betont wurde die Ecke Mendelssohnstraße/Heinrich-Heine-Straße mit einem über die Traufe verlaufenden breiten Halbrunderker. Die den Baublock durchtrennende Friedrich-Silcher-Straße ist durch zwei Durchfahrten an der Heinrich-Heine-Straße und Engelhardstraße zu erreichen. Die dreigeschossige
,,Innenhofbebauung' des Bauvereins Niedersachsen, die um 1928 vom Architekten Kröger ausgeführt wurde, steht den genannten Prinzipien der Freihaltung von Blockinnenbereichen zwar entgegen, schafft jedoch für die Bewohner bei guten Belichtungs- und Belüftungseigenschaften eine hohe Wohnqualität durch Ruhe und ausreichende Freiflächen.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)