Hannover, Landeshauptstadt, Weißekreuzplatz mit umgebender Bebauung, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der Grundriss des trapezförmigen und sich nach Süden öffnenden Weißekreuzplatzes ist vor allem auf die westliche Begrenzung durch den unregelmäßigen Verlauf der Alten Celler Heerstraße (heute Lister Meile) zurückzuführen. Sechs Straßenzüge, deren gründerzeitliche Bebauung durch Sichtbezüge zur Platzanlage gehört, münden auf den Platz oder berühren ihn tangential. Von der geschlossenen Randbebauung an der West-, Ost- und Nordseite des Platzes haben sich auf der Ostseite, der Weißekreuzstraße, sowie an den Einmündungen Lister Meile, Große Pfahlstraße und Fridastraße drei- bis viergeschossige Mietshäuser erhalten. Während die Bauten unmittelbar am Platz sowie an der Lister Meile eine auf Repräsentation ausgerichtete Fassadengliederung mit Putzdekor und Ornamentik in Formen des Klassizismus und der Neorenaissance zeigen, sind die einfacheren Backsteinbauten der Fridastraße und Großen Pfahlstraße vom Einfluss der Hannoverschen Schule geprägt. Nach Süden wird der Weißekreuzplatz begrenzt durch den Raschplatzpavillon, der zunächst als provisorisches Kaufhaus diente und seit 1977 als Kultureinrichtung (Pavillon) genutzt wird. Die Platzanlage, die vor 1903 unter Gartendirektor Julius Trip als Schmuckplatz gestaltet wurde, ist nach dem U-Bahn-Bau 1980 und der Verknüpfung mit der Fußgängerzone „Lister Meile“ mehrfach als Grünanlage neu- bzw. umgestaltet worden.
- Denkmalschutz-Kennung
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ÖPNV in der Nähe
- Hannover Hauptbahnhof/ZOB · 454 m
- Hannover Sedanstraße/Lister M. · 209 m
- Hannover Apostelkirche · 363 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)