Hannover, Landeshauptstadt, Theaterstraße 3
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Repräsentativer, neunachsiger Sandsteinbau mit verputzten Obergeschossen im Rundbogenstil in traufständig-geschlossener Reihe; straßenseitiger Abschluss der rückwärtigen Wagonfabrik. Die aufällige Horizontalbetonung wird durch die profilierten, teilweise friesartig gestalteten Brüstungsgesimse hervorgerufen. Als um 1930 dem ursprünglich dreigeschossigen Bau unter Verwendung des abschließenden Dachgesimses ein viertes Obergeschoss angepasst aufgesetzt wurde, nahm das dem horizontal gelagerten Bau die beabsichtigte Breitenwirkung. Entsprechend der betonten Mittelachse mit großer Durchfahrt sind die leicht risalitartig vorgezogenen Außenachsen mit schmaleren Eingängen gestaltet. Die Reihung der Rundbogenfenster mit den typischen Tramm´schen Bögen – reliefartige Halbkreisbögen auf kleinen Konsolen – wird kaum merklich durch eine feine Vertikalgliederung von dienstähnlichen Polygonalstreben rhythmisiert. Errichtet 1849-1850 als Wohn- und Geschäftshaus des Eisenbahnwagen-Fabrikanten Adolf Lücke, später Oberpostdirektion. Architekt: Hofbaumeister Christian Heinrich Tramm.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- Theaterstraße 3
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)