Hannover, Landeshauptstadt, Stephansplatz mit umgebender Bebauung, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der weiträumige, rechteckige Stephansplatz ist auf der Ost- und Westseite von viergeschossigen verputzten Wohnhäusern mit Baudekor in Neorenaissance- und Jugendstilformen begrenzt, die Südseite öffnet sich zur Geibelstraße. Die Fassaden sind durch mehrgeschossige Erker, Balkone und Loggien sowie durch Zwerchhäuser und Gauben in der Dachzone gegliedert. Nördlich erweitert sich der Platz über die Bandelstraße hinaus und bildet eine annähernd trapezförmige Verlängerung, die auf der Nordseite von breit gelagerten fünfgeschossigen Klinkerbauten begrenzt wird. Deutlich betont wird die Ecke zur Osterleystraße durch ein achtgeschossiges, aus der Flucht des Platzes zurückgelegtes Hochhaus. Der ebenfalls in roten Klinkern errichtete Bau wird betont durch spitzbogige, vorgelegte Arkaden und eckumgreifende Balkone in den Obergeschossen. Das Dachgeschoss ist durch kleine aneinandergereihte Fenster deutlich von den übrigen Stockwerken abgesetzt, in denen die fast quadratischen sprossengeteilten Fenster weit auseinanderliegen. Im Bereich der Fenster ist die Fassade durch Vor- und Rücksprünge der einzelnen Klinkerschichten von der übrigen „glatten" Gestaltung abgesetzt.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover St. Heinrich-Kirche · 289 m
- Hannover Geibelstraße · 327 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)