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Hannover, Landeshauptstadt, Siedlung Liststadt, Gruppe baulicher Anlagen

Wohnsiedlung (Baukomplex) · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die Siedlung „Liststadt“ erstreckt sich südlich der Podbielskistraße zwischen Käthe-Kollwitz-Schule und Klingerstraße. Entlang der Podbielskistraße schließt eine nach Bauflucht und Höhe gestaffelte, im Wechsel vier- und sechsgeschossige Straßenfront die von rechtwinklig abgehenden dreigeschossigen Wohnblöcken gebildeten begrünten Höfe ab. Horizontale Fensterbänke betonen die lang gestaffelte Zeile, die durch die vertikalen Treppenhausfenster zusätzlich rhythmisiert wird. Die Zugänge zu den begrünten Hofflächen betonen mehrachsige, torartig überbaute Öffnungen innerhalb der zurückgesetzten Gebäudeteile, deren erhöhte obere Ateliergeschosse zur rhythmischen Gliederung der Straßenfront wesentlich beitragen. Durch die Durchfahrten gelangt man in die nach Süden zur Defreggerstraße offenen begrünten Höfe, die jeweils von dreigeschossigen Hauszeilen begrenzt werden. Auf der Südseite der Defreggerstraße sollte jeweils ein alleinstehendes viergeschossiges Wohnhaus den Blickpunkt der Innenhöfe bilden, von denen jedoch nur zwei ausgeführt wurden (Defreggerstraße 1 und 3). Nur etwa die Hälfte der geplanten Anlagen kam bis 1931 zur Ausführung.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Groß-Buchholz
Gemarkung
Groß-Buchholz

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)