Hannover, Landeshauptstadt, Seelhorststraße 16, Haus Ferdinand Eichwede
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Voll unterkellerter zweigeschossiger Massivbau unter ziegelgedecktem Mansarddach; in Reihe gebaut mit Seelhorststraße 18 und 20. Fassaden backsteinsichtig mit einzelnen Werksteinakzenten, im ausgebauten Dachgeschoss auch Fachwerkelemente. Aufgelockerte Fassaden mit einem halbrunden Treppenturm sowie im Erdgeschoss einem halbrunden Erker zur Seelhorststraße sowie Zwerchhäusern mit dreieckigen Giebeln in der nördlichen und westlichen Dachfläche; verschiedene geometrische Backsteinmuster. Ursprüngliche Aufteilung mit der Küche im Sockelgeschoss, dem Architekturbüro („Studio“) von Eichwede und den Repräsentations- und Wohnräumen im erhöhten Erdgeschoss und Bad, Schlaf- und Kinderzimmern im ersten Obergeschoss; erschlossen über eine Diele mit offener Treppe, dabei das Büro über einen separaten Eingang betretbar. Dachgeschoss über die Zwerchhäuser belichtet und schon zeitgenössisch voll nutzbar. Erbaut 1904-1905 durch Ferdinand Eichwede für sich und seine Familie. Die Ausstattung, die samt zahlreichen Möbeln von Ferdinand Eichwede stammte, hat sich teilweise erhalten; hierzu gehören auch die Balkongeländer und die schmiedeeiserne Einfriedung.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- Seelhorststraße 16
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Friedenstraße · 204 m
- Hannover Kirchwender Straße · 214 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)