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Hannover, Landeshauptstadt, Schwesternhausstraße 10, Schwesternhaus

Wohnheim · Einzeldenkmal · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Großer dreigeschossiger Massivbau mit genutztem Dachgeschoss unter ziegelgedecktem Satteldach. Errichtet auf einem parkähnlichen Grundstück in Form einer Dreiflügelanlage, dabei mittig ein sehr langer Flügel entlang der Schwesternhausstraße, zwei kürzere, zugleich unterschiedlich lange an der Kipp- und Willestraße. Fassaden verputzt, Akzente mit roten Sandsteingliederungen; unterbrochen werden die gleichmäßigen Strukturen mit einheitlichen Fenstern von Risaliten mit Staffelgiebeln. An der Nordostecke ein Eckturm mit polygonalem Aufsatz, der ursprünglich höher war und ein steiles Dach besaß. Südlich daran anschließend ein großer Saal, ansonsten erbaut als Wohnheim mit fast 80 Wohnungen (69 Einzel- und sechs Doppelwohnungen). Zielgruppe waren alleinstehende Damen des Bildungsbürgertums, die Idee geht auf Pastor Wilhelm Bödeker (1845 erster Bau an der Meterstraße in der hannoverschen Südstadt) zurück. Das Wohnheim an der Schwesternhausstraße wurde 1896-97 nach Entwurf von Christoph Hehl und Emil Lorenz erbaut. Nachdem es im Krieg teilzerstört wurde, entging es in den 1960er Jahren einem Abriss und wurde anschließend vereinfacht wieder aufgebaut und als Studentenwohnheim umgenutzt. Im Inneren weitgehend original erhalten.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Hannover
Adresse
Schwesternhausstraße 10
Gemarkung
Hannover

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)