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Hannover, Landeshauptstadt, Rotekreuzstraße 23, IGS Roderbruch, Gruppe baulicher Anlagen

Bildung und Forschung ➔ Schulanlage · Teil einer Denkmalgruppe (Ensemble) · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Integrierten Gesamtschule Roderbruch als große, in mehrere Bauabschnitte und Bauteile gegliederte Anlage bestehend aus einem zentralen, zweigeschossigen Hauptbaukörper (1. Bauabschnitt, Baubeginn 1971) im Nord-Osten des Geländes – konzipiert für etwa 2000 Schüler und bestehend aus einer achtzügigen Sekundarstrufe I und einer sechs- bzw. achtzügigen Sekundarstufe II – zwei Dreifach-Sporthallen (eine davon mit Zuschauertribüne) im Süd-Westen der Anlage, dem straßenbegleitenden Gebäudekomplex (2. Bauabschnitt, Baubeginn 1976) im Nord-Westen des Geländes für die Elementar- und Primarstufe und den dort integrierten Einrichtungen für den Ganztagsbetrieb (Mensa, Jugendclub) sowie für außerschulische Nutzer (Stadtteilbücherei, Mütter- und Jugendberatung). Orthogonal am Straßensystem des ab 1968 entstandenen Stadtteils Roderbruch ausgerichtete, flachgedeckte Bauten. Die Haupterschließung erfolgt gemäß des Entwurfskonzepts von Nord-West aus der Richtung des Stadtteilzentrums. Aufwändig gestaltete Freianlagen umgeben die verschiedenen Baukörper der Schule. Nach der Durchführung eines bundesweit offenen Architekturwettbewerbs im Jahre 1970 vom erstplatzierten Architekturbüro GKK + Partner aus Berlin (Architekten Rainer Greschik, Tilmann Kälberer, Peter Kuhlen, Ulrich Findeisen, Hans Walter Fuhst, Siegfried Vitinius und weitere Mitarbeiter) erbaut. Die Außenanlagen entwarf der Gartenarchitekt Dr. Siegmann (Hannover).

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Groß-Buchholz
Adresse
Rotekreuzstraße 23
Gemarkung
Groß-Buchholz

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)