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Hannover, Landeshauptstadt, Quantelholz 60, Klosterkirche Marienwerder (ehem. St. Maria)

Klosterkirche · Einzeldenkmal · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Spätromanische, ehemals dreischiffige Basilika von zwei Jochen, Querhaus mit Nebenapsiden und Chorjoch mit eingezogener halbrunder Apsis. Verputzter Bruchsteinbau. Westfassade mit zweimal zwei Rundbogenfenstern übereinander, an der Nordwestecke Strebepfeiler, mittig viereckiger Turm mit Bogenfries und achteckigem Aufsatz. Nordseite mit Rundbogenfenstern und Gewändeportal anstelle der Arkadenbögen unten (Seitenschiff abgebrochen) und oben zweimal zwei Rundbogenfenstern. Nordquerhausfront mit Säulenportal, Rundbogenfenster und Oculus. Nebenapsiden mit je einem, Hauptapsis mit drei Rundbogenfenstern. Umlaufendes Sockelprofil und Traufgesims. Innen Kreuzgratgewölbe auf spitzen Gurtbögen und Viertelkreiskonsolen. Frühere Arkadenbögen im Norden als Blendarkaden sichtbar, zum südlichen Seitenschiff Rechteckpfeiler, im zu Kapellen umgebauten Seitenschiff Kreuzgratgewölbe erhalten. Im Querhaus und Chor Kreuzgratgewölbe, in der Vierung spitze Bögen auf doppelt gestuften Wandvorlagen, auf der Westseite dort Säulenpaar eingestellt. Apsis spitzbogig und doppelt eingezogen. In beiden Querarmen Emporen, im Westen Orgelempore. Von der mittelalterlichen Ausstattung Triumphkreuzgruppe Ende 13. Jh. Grabplatten 13.-18. Jh. Die meisten Ausstattungsstücke von der Restaurierung des 19. Jhs. Ausmalung des Chors um 1900.
Erbaut um 1200, 1858-1861 durchgreifend restauriert, Architekt: Georg Ludwig Comperl, C. A. Vogell, dabei nördliches Seitenschiff abgetragen, Westturm aufgesetzt, Nonnenempore von 1476 entfernt und heutige Emporen eingebaut, südliche Nebenapsis rekonstruiert, Fenster und Portale erneuert. 1972 verputzt.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Marienwerder
Adresse
Quantelholz 60
Gemarkung
Marienwerder

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)