Hannover, Landeshauptstadt, Prinzenstraße 17
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Dreigeschossiger, symmetrischer, verputzter Massivbau in Neorenaissance-Formen unter Satteldach, traufständig in geschlossener Reihe. Erdgeschoss in Bandrustika über kräftig rustiziertem Kellergeschoss, Obergeschosse mit Fensterüberdachungen. Gegliedert durch sieben Fensterachsen, in der Beletage mit Ädikulen, abwechselnden Bogen- und Dreiecksgiebeln sowie mittigem, über drei Achsen reichender Balkon. Zwischen den Fenstern ist eine reichhaltige Gestaltung mit Scrafittomalerei überkommen, die in dem 1882 als Festschrift zur fünften Generalversammlung des Verbandes Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine herausgegebenen Führer durch die Stadt Hannover und ihre Bauten lobend erwähnt wird: „dessen Facade ist ausgezeichnet durch den hierbei zum ersten Male in Hannover angewendeten Schmuck von Sgraffito-Malereien, ausgeführt vom Maler Wilke“. Erbaut wurde das Wohnhaus 1879 im Auftrag von Otto Biedenweg, dem Direktor der Hannoverschen Landeskreditanstalt, der hier seine eigene Wohnung in der Beletage bezog und im Erdgeschoss seine Geschäftsräume einrichtete, den Entwurf lieferte der hannoversche Architekt Heinrich Köhler.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- Prinzenstraße 17
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
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- Hannover Thielenplatz/Schausp. · 252 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)