Hannover, Landeshauptstadt, Opernplatz mit umgebender Bebauung, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Dreieckiger, durch Verkehrs-, Frei- und Grünflächen gegliederter Stadtplatz um das im Zentrum gelegene Opernhaus mit der umgebenden Bebauung. Mit der Fertigstellung des einstigen Hoftheaters 1852 erstmals gärtnerisch gestaltet, wurde der zentrale Stadtplatz durch Cafés und Pavillons ergänzt, mit repräsentativen Wohn-, Geschäfts- und Verwaltungsgebäuden umbaut und 1890 durch Julius Trip zum Schmuckplatz umgestaltet. Nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs, dem Bau einer Tiefgarage 1961 und der damit verbundenen Höherlegung der Platzfläche sowie der Neugestaltung durch den U-Bahn-Bau 1981 ist er als rein architektonischer Platz gestaltet und mit neuem Plattenbelag mit grafischem Muster und Einzelbäumen versehen worden. Auf dem südlichen Teil des Platzes wurde 1994 das von Michelangelo Pistoletto entworfenen Mahnmal für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus eingeweiht, 2007-09 gestaltete der Landschaftsarchitekt Kamel Louafi eine von geometrischen Hecken dominierte Grünanlage, die von einer Promenade entlang der Georgstraße gesäumt wird. Hier sind seit 1981 auch die Standbilder berühmter Hannoveraner aufgestellt.
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- Hannover Kröpcke · 210 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)