Hannover, Landeshauptstadt, Misburger Hafen, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der Misburger Hafen ist angelegt als Verbreiterung eines Stichkanals, der östlich vom Mittellandkanal abzweigt und mit einem weiteren Hafen an den ehemaligen Teutonia-Zementwerken endet. Prägendes Element der Hafenanlage ist die auf der Südseite gelegene Kaianlage mit zwei historischen Kränen und dem Schienennetz. Die Kaianlage selbst besteht aus einer Betonkonstruktion, durch die zwei Ebenen gebildet werden. Von der unteren Ebene, die etwas oberhalb des Wasserniveaus verläuft, erstreckt sich eine schräge Böschung auf die obere Ebene, die die für die Entladung notwendigen Verkehrsanlagen wie Eisenbahn und LKW Straßen aufnimmt. Für die Entladung waren einst vier Halbportalkräne vorhanden, von denen heute noch zwei erhalten sind. Aus der ursprünglichen Zeit der Hafenanlage stammt der 2014 restaurierte MUKAG-Kran, der im Jahr 1918 in Düsseldorf gebaut wurde und eine Tragkraft von 5000 kg hat. Der zweite historische Kran kann bis zu 6000kg tragen und ist 1956 von der Firma DEMAG gebaut worden. Beide Kräne sind Halbportalkräne mit Wippausleger in Stahlkonstruktion.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Misburg
- Gemarkung
- Misburg
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Am Hafen · 498 m
- Hannover St. Johanniskirche · 537 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)