Hannover, Landeshauptstadt, Matthäuskirche mit rahmender Bebauung, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Dreieckiger Kirchplatz mit der 1905-06 erbauten und im Zweiten Weltkrieg teilzerstörten Matthäuskirche, deren Langhaus 1971-72 durch einen zwischen dem erhaltenen neugotischen Chor und dem hochaufragenden Turm erbauten Kirchsaal auf flächenartigem Grundriss in zeitgenössischer Form ersetzt wurde. Die Fassade besteht aus geschlossenen Ortbeton-Wandscheiben, das Dach wurde als Stahlbinderkonstruktion mit indirekter Lichtführung errichtet. Der neu geschaffene Eingang an der Wöhlerstraße bindet das Kirchenschiff an den Kirchturm an, der 2006-07 zur Schaffung eines Gemeindezentrums seitliche Anbauten erhielt. Im Westen wird der Kirchenbau von einer Reihe viergeschossiger, verputzter Wohnhäuser mit Natursteinsockel gerahmt, die um 1910 als halbrunde Platzrandbebauung errichtet wurden.
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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)