Hannover, Landeshauptstadt, Kirchröder Straße 44, Brüderhaus und Festsaal
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Zweiteiliges Bauwerk aus einem Wohntrakt im Westen und einem Saal im Osten.
Der Wohntrakt wird bauzeitlich als „Brüderhaus“ bezeichnet. Es handelt sich um einen eingeschossigen Backsteinbau mit ziegelgedecktem Mansarddach. Die Eingangsfront ist dreigeteilt, dabei liegt der Eingangsbereich mittig in einem flachen Risalit. Die drei gleichförmigen Eingangstüren sind über einen Treppenvorbau erreichbar, darüber liegen die ansteigenden Fenster, die durch ihre Anordnung die Lage der Treppe ins schon bauzeitlich voll genutzte Dachgeschoss andeuten. Das Erdgeschoss ist gleichmäßig großzügig durchfenstert. Durch die permanente Nutzung des Gebäudes ist dieses innen weitgehend modernisiert.
Der bauzeitlich als „Festsaal“ bezeichnete östliche Gebäudeteil ist ein schlichter eingeschossiger Backsteinbau mit großen Fenstern nach Süden und Norden; erhalten sind hier – trotz der anscheinend intensiven und durchgehenden Nutzung und einer gewissen Überformung des Ursprungsbaus, um diesen Nutzen weiter zu erhalten – auch einige der Baudetails.
Erbaut als „Brüderhaus mit Festsaal“ 1911/12 nach Entwurf des hannoverschen Architekten Emil Lorenz für das Stephansstift.
Angebaut an ein Wohnhaus aus Backstein (östlich des Festsaals) der Zeit um 1880.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Kirchrode
- Adresse
- Kirchröder Straße 44A
- Gemarkung
- Kirchrode
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Bf K.-Wiechert-Allee · 544 m
- Hannover Nackenberg · 102 m
- Hannover Annastift · 217 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)