Hannover, Landeshauptstadt, Jüdisches Krankenhaus, Gruppe baulicher Anlagen
Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Auf dem Eckgrundstück Ellernstraße/Vereinstraße gelegene Gebäudegruppe des vom Israelitischen Verein für Altersversorgung und Krankenpflege errichteten Krankenhauses und Altersheims, erbaut 1895-1901 nach Plänen von Carl Arend (1870-1938). 1941 wurde der Gebäudekomplex zu einem der hannoverschen „Judenhäuser“ erklärt, in das Menschen jüdischer Herkunft bis zur anschließenden Deportation zwangseingewiesen wurden. Die daraufhin leerstehenden Gebäude wurden ab 1943 mit kurzer kriegsbedingter Unterbrechung von der Stadt bis 1999 als Klinik genutzt. Ab 2006 wurden die Gebäude für Wohnzwecke saniert. Das ehemalige Krankenhaus Vereinstraße 20, 19 ist ein mehrfach veränderter, langgestreckter dreigeschossiger Massivbau unter Satteldach mit nachträglich angebauten Balkonen. Auch das dreigeschossige Gebäude Ellernstraße 39/ Vereinsstraße 21 ist stark verändert, eine an der Nordwestecke vorgehängte Glasinstallation soll an die ehemalige Gestaltung in maurischem Stil erinnern. Das kleinste Gebäude der Gruppe ist das ehemalige Totenhaus Vereinstraße 18, ein eingeschossiger Bau am östlichen Ende des Grundstücks.
- Denkmalschutz-Kennung
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- Hannover Plathnerstraße · 145 m
- Hannover Kirchwender Straße · 435 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)