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Hannover, Landeshauptstadt, Herrenhäuser Straße, Berggartenallee

Allee · Einzeldenkmal · Hannover, Landeshauptstadt

Aufnahmen: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)

Die Berggartenallee wurde 1727 nach den Plänen von Ernst August Charbonniers angelegt. Sie ist als doppelte Lindenallee mit Holländischen Linden angelegt worden. Je zwei Baumreihen bilden eine schmale Allee. Die inneren Baumreihen bilden wiederum eine breite Alle, bei der sich die Kronen nicht berühren können. Durch eine wechselseitige Baumpflanzung erschienen die Alleereihen als geschlossene Wand. Ursprünglich begannen sie am Cour d’honneur am Herrenhäuser Schloss und bildeten von der Mittelachse des Schlosses eine scheinbar unendliche Allee in die Landschaft. Mit der Entwicklung des Berggartens, der Errichtung der Gebäude und vor allem des Mausoleums zwischen 1842-1847, der Entwicklung der umgebenden Bebauung, der Herrenhäuser Straße und der Straßenbahnlinie änderte sich der Bezug zu dem Großen Garten und dem Schloss. Mittlerweile weist sie eine Länge von 330m auf (ursprünglich vermutlich 400m), wovon sich ein kurzer Abschnitt außerhalb der Einfriedung befindet. Ein Großteil der noch vorhandenen Bäume gehört wahrscheinlich zum Originalbestand und ist somit mehr als 300 Jahre alt. Die restlichen Bäume sind Nachpflanzungen aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Das heutige Erscheinungsbild ergibt sich aus Maßnahmen der Verkehrssicherungspflicht, die durch das Eintreten des Hallimaschpilzes und den Fund des Eremitenkäfers, eine nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützte Art, vollzogen werden mussten.

Denkmalschutz-Kennung
Gemarkung Herrenhausen
Adresse
Herrenhäuser Straße
Gemarkung
Herrenhausen

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Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)