Hannover, Landeshauptstadt, Goethestraße 17, Wagenhalle
Aufnahme: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege (Lizenz CC BY-SA 4.0)
Der traufständige, zweigeschossige, verputzte Massivbau unter Satteldach wurde der Zeit entsprechend in klassizistischem Stil erbaut. Von den ursprünglichen 15 Torachsen sind aufgrund der Kriegseinwirkungen nur sieben erhalten geblieben und der Mittelrisalit. Die ehemals symmetrische Fassade gliedern größere Segmentbogentore und kleinere, kleinteilige Segmentbogenfenster darüber sowie Sohlbankgesims und abschließendes Dachgesims mit Zierfries. Rhythmisiert wird sie durch Lisenen, deren Sockel breitere Wandvorlagen bilden und die, vom Sohlbankgesims unterbrochen, bis zu den Verkröpfungen im Dachgesims reichen. Der leicht aus der Fassade tretende, feinteilig im Rundbogenstil gestaltete Mittelrisalit mit Rundbogentor, eingestellten Säulen im Gewände und plastischem Schmuck in den Zwickeln, Zwillingsfenstern im Obergeschoss und abschließendem Rundbogenfenster mit profiliertem Gewände unter dem Giebel bildet den Höhepunkt der ansonsten eher funktional gehaltenen Fassade. Innen verfügte der Bau über einen Aufzug, mit dem Wagen in das Obergeschoss befördert wurden. Erbaut 1858-1861 von Christian Heinrich Tramm, umgebaut 1986-1988.
- Denkmalschutz-Kennung
- Gemarkung Hannover
- Adresse
- Goethestraße 17/19
- Gemarkung
- Hannover
ÖPNV in der Nähe
- Hannover Hauptbahnhof/Rosenstraße · 604 m
- Hannover Steintor · 235 m
- Hannover Goetheplatz · 471 m
Quelle: Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege, Denkmalatlas Niedersachsen (Lizenz CC BY-SA)